Nachsorge nach der Geburt
- Ihre Wochenbettuntersuchung in Salzgitter

Das Baby ist da! Nach der Geburt beginnt für Sie eine besondere, aber auch anstrengende Zeit. Damit Sie sich gut erholen können, begleiten wir Sie in unserer Praxis auch über die Geburt hinaus – mit der gynäkologischen Nachuntersuchung und einem offenen Ohr für alle Fragen und Beschwerden, die im Wochenbett auftreten können.

Die gynäkologische Nachuntersuchung

In einem Zeitraum von sechs bis acht Wochen nach der Geburt steht der in den Mutterschaftsrichtlinien verankerte Termin für die gynäkologische Nachuntersuchung an. Hier untersuchen wir, ob die Erholung nach der Geburt normal verläuft. 

Wir kontrollieren bei der gynäkologischen Nachuntersuchung, ob sich Ihr Körper nach der Geburt richtig erholt:

Rückbildung der Gebärmutter

Wir kontrollieren, ob sich die Gebärmutter wie erwartet zurückbildet.

Wochenfluss 

Zum Ausschluss von Infektionen beurteilen wir den Verlauf des Wochenflusses.

Heilung nach Kaiserschnitt oder Geburtsverletzungen

Falls ein Kaiserschnitt durchgeführt wurde oder bei der Geburt Verletzungen entstanden sind, prüfen wir die Heilungsfortschritte.

Schwangerschaftsnachsorge - das Baby ist da!

Rückbildung & Beckenboden

Wir nehmen uns Zeit für Ihre Anliegen und beraten Sie zur allgemeinen Erholung sowie zu Maßnahmen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur (Rückbildungsgymnastik).

Verhütung nach der Geburt

Gemeinsam besprechen wir, welche Verhütungsmethode nach der Geburt für Sie infrage kommt – abgestimmt auf Ihre individuelle Situation, ob Sie stillen und ob und wann Sie sich einen erneuten Kinderwunsch vorstellen können.

Psychisches Wohlbefinden im Wochenbett

Die Zeit nach der Geburt ist emotional oft eine Achterbahn. Im Gespräch achten wir deshalb besonders auf Ihr seelisches Befinden, um frühzeitig Anzeichen einer Wochenbettdepression zu erkennen und Sie bei Bedarf an die passende Unterstützung weiterzuleiten.

Beschwerden nach der Geburt: Wann Sie zu uns kommen sollten

Entzündungen im Bereich von Geburtsverletzungen

Rötung, Schwellung oder Schmerzen, die sich verschlimmern statt zu bessern.

Harninkontinenz

Viele Frauen leiden nach der Geburt unter Harninkontinenz. Wir empfehlen Übungen und Behandlungen, um die Beckenbodenmuskulatur zu stärken.

Stillprobleme wie Brustentzündungen (Mastitis) oder Milchstau

Schmerzhafte, gerötete oder verhärtete Bereiche der Brust, teils mit Fieber.

Anhaltende Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit

Emotionale Schwankungen sind normal, aber anhaltende Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit können Anzeichen einer Wochenbettdepression sein, die behandelt werden muss.

Anhaltende Schmerzen im Unterleib oder an der Kaiserschnittnarbe

Starke oder anhaltende Schmerzen im Unterleib oder im Bereich der Narbe nach einem Kaiserschnitt sollten abgeklärt werden.

Schwellungen und Schmerzen an den Beinen

In der Zeit nach der Geburt ist das Thromboserisiko erhöht. Bei Schwellungen, Schmerzen oder Rötungen an den Beinen sollten Sie sich zeitnah untersuchen lassen.

Häufige Fragen zur Schwangerschaftsnachsorge

Warum und wann sollte ich nach der Geburt zum Frauenarzt?

Ca. 6–8 Wochen nach der Entbindung sollte eine gynäkologische Nachkontrolle durchgeführt werden. Neben einem Krebsabstrich und der Kontrolle der Rückbildung der Gebärmutter werden hier alle wichtigen Fragen besprochen: von auftretenden Problemen bis zum weiteren Verhütungsplan. 

Was passiert genau bei der Nachuntersuchung? 

Wir führen eine gynäkologische Tastuntersuchung durch, kontrollieren die Rückbildung der Gebärmutter, den Wochenfluss und die Heilung eventueller Geburtsverletzungen oder der Kaiserschnittnarbe. Außerdem besprechen wir mit Ihnen Verhütung, Ihr allgemeines Wohlbefinden und beantworten offene Fragen.

Kann ich mein Baby zum Termin mitbringen? 

Ja, das ist ganz normal und kein Problem. Viele Mütter kommen mit ihrem Baby zur Nachuntersuchung.

Ist die Nachuntersuchung eine Kassenleistung? 

Ja, die Nachuntersuchung sechs bis acht Wochen nach der Geburt ist in den Mutterschaftsrichtlinien festgelegt und wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Muss ich bis zum offiziellen Termin warten, wenn ich Beschwerden habe? 

Nein. Bei Anzeichen von Entzündungen, starken Schmerzen, Stillproblemen oder anderen Beschwerden können Sie sich jederzeit vorher bei uns melden – warten Sie nicht bis zum regulären Termin.

Wie lange dauert die Nachuntersuchung? 

Rechnen Sie mit rund 20–30 Minuten, damit auch Zeit für Ihre individuellen Fragen bleibt.

Woran erkenne ich eine Wochenbettdepression? 

Typische Anzeichen sind anhaltende Traurigkeit, Antriebslosigkeit, Schuldgefühle oder Hoffnungslosigkeit über mehrere Wochen hinweg – anders als der kurze „Babyblues" in den ersten Tagen nach der Geburt. Sprechen Sie uns offen darauf an, wir unterstützen Sie dabei, die passende Hilfe zu finden.

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